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DIE STILLE LIEBT ES UND DIE NACHT

DIE STILLE LIEBT ES UND DIE NACHT ist nicht erfunden. Es ist eine wahre Liebesgeschichte. Es ist die Geschichte von Andreas Streicher. Ein Protagonist mit Format, der liebt und durch den die Liebe hervortritt, als Willensakt, als Hingabe und als Hölle.

Es ist die Geschichte von Andreas Streicher, dem verlorenen Genie, dem ersten Punk, dem Waisenkind, Bohemien, Stricher, Künstler, dem Drogensüchtigen und dem Liebenden. Kein klassischer Erzählfilm, sondern eine Glamrockoper. Eine Liebesgeschichte zwischen ihm, dem GENIE, dessen Namen niemand bisher gehört hat und einem genialischen Dichter, dessen Namen die ganze Welt kennt: Friedrich Schiller.

Der Film zeigt den Dichter Schiller als einen lebendigen Menschen. Rücksichtslos im Ausbeuten seiner Gönner und Groupies. Neidisch auf Goethe, der reich geboren war und dem das Glück immer in den Schoß fiel, während er, der schwäbische Hungerleider, immer kämpfen musste. Er konnte nicht beides haben. Schiller musste sich entscheiden zwischen Kunst und Liebe.

Andreas Streicher, der Tonsetzer und „Rockstar“ mitgerissen von der Energie und der Rücksichtslosigkeit seines Geliebten vertont „Die Räuber“, komponiert die erste moderne Oper, immer in bedingungsloser Hingabe. Er rettet Schillers Leben, seinen Namen und sein Werk. Sein eigenes Werk bleibt dahinter – ein Traum, was sonst.

Jetzt mag man einwenden – die Geschichte sei spekulativ und ohne Beleg. Das ist wahr und gilt doch für alle und alles. Sie ist so wahrscheinlich wie jede andere auch. Die grundsätzlichen historischen Fakten sind dieselben. Im übrigen erzählt die Geschichte vom Universellen der Liebe und der Hingabe, dem Mut der Jugend, dem Ehrgeiz und dem Glauben der Welt etwas hinzufügen zu MÜSSEN.

Ich habe nach einer Form gesucht, die lebendige Menschen zeigt, keine realistische Abbildung des späten 18.Jahrhunderts. Ich habe mir eine Welt vorgestellt – ähnlich der von Baz Luhrmanns „Romeo und Julia“ oder Stanley Kubricks „Clockwork Orange“. Diese Welt ist im Wesentlichen das Hier und Heute, überhöht zu einer hypermodernen, eklektizistischen Fantasiewelt. Mit zeitlosen Kostümen und zeitloser Sprache, mit modernem Soundtrack, aber ohne elektronische Instrumente. Es sollte nichts geben, was es damals nicht hätte gegeben haben können, aber auch nichts geben, was heute nicht genauso geben könnte.

Drehbuchförderung BKM; nominiert für den Thomas Strittmatter Drehbuchpreis, nominiert für den Deutschen Drehbuchpreis

Buch & Regie: Sylke Rene Meyer; Produzentinnen: Bettina Morlock & Eleni Ampelakiotou

— in Finanzierung

DIE STILLE LIEBT ES UND DIE NACHT