Teenage Response

ein Film von Eleni Ampelakiotou

eine now films morlock & ampelakiotou Produktion

Synopsis

Jeder sieht, wie ich zu sein scheine, aber nur wenige fühlen, wie ich wirklich bin // Wenn ich mich verliebe- das ist ein ewiges Gefühl, das geht nie vollkommen weg // Wenn sich in meinem Leben nichts bewegt, bin ich voll mit Leere, dann ist in mir absolutes Vakuum // Fast jedes Gefühl sitzt bei mir überall // Ich dachte man kann das erlernen, normal zu sein, aber der Mensch kommt von sich, wie er ist // Ich hatte für mich immer dieses Bild, dass ich ein Puzzle bin, was eben falsch zusammengesetzt ist // ´ne Zeit hatte ich fünf Beziehungen auf einmal // Ich weiß was ich kann, ich weiß was ich bin, und so hoch ist auch die Erwartungshaltung // Ich hab gekifft, gesoffen, Teile geschmissen, gezogen, war voll hart eigentlich wie ich da gelebt hab so mit fünfzehn //
(59. Berlinale; Generation 14plus)

„Mit dem wichtigsten auf der Welt ist man alleine. Es ist eine ewige Bürde und eine leise Freude, dass Dich niemand dort erreicht und Du keinen hereinlässt“, heisst es in einem Gedicht von Tove Ditlevsen

Die jungen Protagonisten in TEENAGE RESPONSE gewähren uns Einblick in ihre innersten Räume. In intimen Gesprächen von beeindruckender Ernsthaftigkeit erzählen junge Erwachsene im Alter zwischen 13 und 21 Jahren unkommentiert von ihren Körpern, persönlichen Erfahrungen und erotischen Begegnungen.

Ob im Drogenrausch, bei Prügeleien, beim Tanzen, bei der Liebe – in all ihren Geschichten ist ihr Körper der Raum, den sie mit ihren Gedanken und Gefühlen durchstreifen, um zu erfahren, wo der Schmerz anfängt und wo er aufhört, und wo das „Ich“ wohnt.

Dreizehn Jugendliche erzählen „ihre Geschichten“ . Geschichten, von denen ihre Freunde und Freundinnen, Eltern und Lehrer teilweise nichts wussten. Sie schenken tiefe Einblicke in ihr Innerstes, offenbaren ihre ganz persönliche eigene Musik. – Diesen unverwechselbaren Klang, den sie in sich tragen, den wir alle spüren und nicht benennen können, der dort herkommt, wo sich das „W – ICH –TIGSTE“ vollzieht.

Die Bilder folgen den Erzählungen der Jugendlichen, visualisieren als Echos ihre Selbstbilder und ihre Körper-Erfahrungen.

Die gesamte Dokumentation verzichtet gänzlich auf erläuternde Kommentare und vertraut auf die Intensität und Lebendigkeit der jugendlichen Protagonisten.

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